Leitfaden für Gastronomiebetriebe

Digitale Speisekarte mit QR-Code

Eine digitale Speisekarte zeigt dein Angebot auf dem Smartphone deiner Gäste. Mit einer Bestellfunktion wird daraus ein weiterer Bestellweg: Gäste wählen Gerichte, bezahlen online und verfolgen den Status. ORDRS verbindet diese Schritte mit der Bestellübersicht für dein Team.

QR-Code-Speisekarte: PDF oder Bestellfunktion?

Der QR-Code ist zunächst nur der Zugang zu einem Link. Entscheidend ist, was sich dahinter öffnet. Eine PDF-Speisekarte zeigt dein Angebot; die Bestellung nimmt dein Team weiterhin persönlich auf. Das kann ausreichen, wenn du lediglich den Papierdruck ersetzen möchtest.

Eine digitale Speisekarte mit Bestellfunktion übermittelt die Auswahl dagegen direkt an deinen Betrieb. Gäste müssen ihre Bestellung nicht noch einmal am Tresen aufsagen. In ORDRS pflegst du Artikel und Preise im Backoffice und kannst ausverkaufte Artikel kennzeichnen. Der Link zur Karte bleibt dabei derselbe.

Das passt beispielsweise zu einem Foodtruck mit wechselndem Tagesangebot, einem Imbiss mit Abholung oder einem Veranstaltungsstand. Ob der zusätzliche Bestellweg hilft, hängt auch von deiner Küche ab: Mehr Bestelleingänge machen die Zubereitung nicht automatisch schneller. Plane deshalb Bestellannahme und Ausgabe gemeinsam.

Vom QR-Code bis zur Abholung

  1. Karte öffnen: Der Gast scannt den QR-Code oder öffnet deinen Link. Die Speisekarte läuft im Browser; ein App-Download ist nicht nötig.
  2. Auswählen: Der Gast legt Artikel und angebotene Varianten in den Warenkorb. Vor dem Bezahlen sieht er den Gesamtbetrag inklusive Servicegebühr.
  3. Online bezahlen: Die Zahlung wird über Stripe abgewickelt. Dein Betrieb benötigt dafür ein angebundenes Stripe-Konto.
  4. Zubereiten: Dein Team bearbeitet die Bestellung im Küchenmonitor und setzt sie auf abholbereit, sobald sie fertig ist.
  5. Ausgeben: Der Gast verfolgt den Status auf seinem Smartphone. Eine Abholtafel kann die fertigen Bestellnummern zusätzlich vor Ort zeigen.

Wie Karte, Warenkorb, Küchenmonitor und Abholtafel aussehen, zeigen die Vorschauen zum ORDRS-Bestellablauf.

Was du für den Einsatz vorbereitest

  • Eine klare Karte: Lege Kategorien, Artikel, Preise und Varianten an. Prüfe auch die hinterlegten Zutaten- und Allergeninformationen.
  • Geräte und Internet: Dein Team braucht ein Gerät mit Browser und Internetverbindung. Prüfe das Mobilfunknetz am tatsächlichen Standort, gerade auf Märkten und Festivals. Auch Gäste benötigen eine Verbindung für Bestellung und Zahlung.
  • Sichtbare QR-Codes: Platziere den Zugang dort, wo Gäste das Angebot ansehen können. Teste den Ausdruck mit einem Smartphone aus der üblichen Entfernung.
  • Eine verständliche Ausgabe: Erkläre vor Ort, wo online bestellte Gerichte abgeholt werden. Vereinbare im Team, wer den Bestellstatus aktualisiert.
  • Einen zweiten Bestellweg: Plane, wie du Gäste ohne Smartphone oder bei Verbindungsproblemen bedienst. Ein QR-Code sollte keine Voraussetzung für Gastfreundschaft sein.

Teste den gesamten Ablauf vor dem ersten Einsatz, einschließlich Varianten, Bezahlung und Abholung. Prüfe außerdem, wie die Bestellungen in deinen bestehenden Kassenablauf passen. Hinweise dazu findest du unter ORDRS und Kasse.

Was kostet die digitale Speisekarte mit ORDRS?

ORDRS berechnet keine monatliche Grundgebühr und keine Einrichtungskosten. Bei jeder online bezahlten Bestellung trägt der Gast eine Servicegebühr von 0,29 €. Für den Betrieb fallen zusätzlich die Zahlungsgebühren von Stripe an.

Ein Beispiel: Kostet die Auswahl 12,00 €, bezahlt der Gast mit ORDRS-Servicegebühr 12,29 €. Davon erhält ORDRS die vollständige Servicegebühr von 0,29 €. Auf dem Stripe-Konto deines Betriebs bleiben 12,00 € abzüglich der tatsächlichen Stripe-Bearbeitungsgebühren. Tischrechnungen bleiben ohne ORDRS-Servicegebühr; bei Online-Zahlung fallen trotzdem Stripe-Gebühren an. Die Preisübersicht mit Gebührenbeispiel erklärt die Aufteilung.